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Hansa-Gymnasium MINT

Bundeswettbewerb Informatik

Link zur Wettbewerbsseite: http://www.bundeswettbewerb-informatik.de/
Anmeldeschluss:


Es handelt sich um einen Wettbewerb zur Begabtenförderung. Programmierkompetenz ist erforderlich.
Der Wettbewerb beginnt jeweils im September, dauert etwa ein Jahr und besteht aus drei Runden. In der ersten und zweiten Runde sind fünf bzw. drei Aufgaben ohne größere Informatikkenntnisse zu Hause zu bearbeiten. Die Aufgaben der zweiten Runde sind deutlich schwieriger.
In der ersten Runde ist Gruppenarbeit zugelassen und erwünscht. An der zweiten Runde dürfen jene teilnehmen, die allein oder zusammen mit anderen wenigstens drei Aufgaben weitgehend richtig gelöst haben. In der zweiten Runde ist dann selbstständige Einzelarbeit gefordert. Die Bewertung erfolgt durch eine relative Platzierung der Arbeiten.
Die ca. dreißig bundesweit Besten werden zur dritten Runde, einem Kolloquium, eingeladen. Darin führt jeder ein Gespräch mit je einem Informatiker aus Schule und Hochschule und analysiert und bearbeitet im Team zwei Informatik-Probleme.
In der dritten Runde werden 5-7 Bundessieger ermittelt und 5-7 Preisträger. Die Bundessieger werden in der Regel ohne besonderes Aufnahmeverfahren in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.
Zusätzlich werden Geldpreise (derzeit für Bundessieger 750 Euro, für Preisträger 500 Euro, für die Gewinner weiterer Sonderpreise 240 Euro) und Sachpreise vergeben. Außerdem vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung derzeit einen Sonderpreis, mit dem ein mehrwöchiger Aufenthalt an einer Hochschule oder einer Sommerschule im Ausland verbunden ist.
Darüber hinaus kann es in jedem Jahr andere, speziell gestiftete Preise geben.

Erfolgreicher Hansa-Schüler
Ein Schüler aus der 10z2 - Joong-Won Seo - stand im Bundesfinale 2015, das vom 19-21.9 an der TU Darmstadt ausgetragen wurde. Das Finale bestritten 26 von ursprünglich 1140 Teilnehmern / -innen.
Joong-Won Seo: „Ich habe zwar nicht gewonnen, aber neue und interessante Erfahrungen gemacht und viele andere Informatik-Talente kennen gelernt."
Kommentare zum Finale
„An zwei Tagen des Finales musste Joong-Won im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen allen Teilnehmern und der 16-köpfigen Fachjury präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler, geprüft. Hier hat Joong-Won starke Leistungen gezeigt“, sagt R. Teschke, Informatiklehrerin.
Eine Teamaufgabe bestand darin, parallele und in Hardware realisierbare Verfahren zum Sortieren von Daten zu entwerfen; da Computer über die Hälfte der Zeit mit Sortieren beschäftigt sind, sind effiziente Verfahren besonders wichtig. Außerdem sollten die Finalisten ein App zum Aufbau spontaner lokaler Netzwerke, sogenannter Meshes konzipieren – ein Thema, an dem auch in Forschung und IT-Industrie gearbeitet wird.
Viel Lob: Informatiktalente wie Joong-Won Seo händeringend gesucht
„Wir freuen uns, dass Joong-Won in diesem anspruchsvollen Wettbewerb im Finale dabei war. Darauf kann er schon stolz sein“, schwärmt Teschke. Auch der Juryvorsitzende, Prof. Dr. Till Tantau von der Universität Lübeck, unterstreicht die Leistung der Finalisten: „Informatiktalente, wie wir sie in diesen Tagen erlebt haben, werden dringend gebraucht und haben hervorragende Karriereaussichten.“ Für Joong-Won Seo ist klar, dass es für ihn nach seinem Abi mit Bits und Bytes weitergeht.


2. von rechts: Joong-Won Seo

Bundesfinale 2015, Darmstadt