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Hansa-Gymnasium MINT

Uni HH, FB Chemie Energiespeicherung

Das Modul "Energiespeicherung" wurde 2010 von Prof. Dr. Michael Fröba, Leiter des Arbeitskreises Anorganische Festkörperchemie / Materialwissenschaft", und seinen Mitarbeitern konzipiert. Es findet jährlich mit unserem MINT-Oberstufenprofil und einem weiteren Hamburger Gymnasium statt (Kooperationsprojekt mit der Initiative NAT).

Vorab erhält die Schule für jeden Schüler ein umfangreiches Skript, das der intensiven Vorbereitung auf die Themen im Seminarfach dient.

In diesem Modul werden aktuelle Ansätze zur physikochemischen, elektrochemischen und thermischen Energiespeicherung vorgestellt. Zum einen ist dies die Wasserstoffspeicherung mittels nanoskaliger Gerüste (metallorganische Gerüstsubstanzen, MOFs) und zum anderen ist dies die elektrochemische Speicherung in einer Batterie, wie Sie auch bereits in Hybridautos eingesetzt wird. Einleitende Vorträge erläutern zunächst die Hintergründe, bevor dann im Labor Energiespeicher synthetisiert werden und ihre Speichereigenschaften getestet werden.

„Mit der Entwicklung geeigneter Materialien für Umwandlung, flexible Speicherung und erneute Abgabe von Energie aus regenerativen Quellen fällt der Chemie bei der Energiewende eine Schlüsselrolle zu, so bei der aktuellen Erforschung effizienter Energiespeicher, vor allem in der mobilen Anwendung. Neben der elektrochemischen Speicherung (z. B. in Lithiumionen-Batterien) bildet die Speicherung gasförmiger Energieträger, etwa Wasserstoff und Methan, in porösen Feststoffen einen weiteren Schwerpunkt“ (Christopher Stapelfeldt, Dipl.-Chem. Uni HH, Koordinator „Brücken in die Wissenschaft“, Vortrag auf dem „Date mit der Wissenschaft“).

Bericht eines Profilkurses protokoll-energiespeicherung-froeba.pdf [530 KB]